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Mittwoch, 24.01.2001Zurück zum Archiv

Musikbegeisterte leitet Kreuz u. Quer

(von Alfred Müller-Felsenburg)

Man ist geneigt, Susanne Brinkmann eher dem mediterranen Raum als Hagen zuzuordnen, aber die hübsche Dame ist waschechte Volmestädterin und nach dem Studium der Musik und englischer Sprache an der Uni Dortmund (Lehramt), dem darauf folgenden Referendariat an einer Realschule, sorgte sie dafür, den Boden ihrer Heimatstadt unter die Füße zu bekommen. Originalton: "Wer freiwillig hier bleibt, muss dieses Hagen wohl lieben!" Die junge Lehrerin, die eine neunte Klasse der Hauptschule Altenhagen leitet, hat Besonderes auf ihrer Palette vorzuweisen. Musikbegeistert und -begabt wie sie ist, spielt sie Saxophon, Klavier, Keyboard. Der Herr Papa baute dem Kind eigens eine Orgel. Seit drei Jahren steht sie dem Jungen Chor "Kreuz und Quer" vor, der seinen Sitz in der Gemeinde der Erlöserkirche Emst hat. Nach dem Sinn des Namens gefragt, antwortet Susanne Brinkmann: "Das hat mit der Mischung der musikalischen Stile ebenso zu tun wie mit christlicher Symbolik." Dann witzelt sie: "Unser Junger Chor besteht aus 33 Mitgliedern von 20 bis 50 Lebensjahren!" Ernster: "Wir gestalten sowohl christlich motivierte und traditionelle Musik; wie andererseits Jazz und das gesamte rhythmische Repertoire der Neuzeit angeboten werden." Die Gruppe ist viel gefragt. Veranstaltungen fanden und finden sowohl in Kirchenräumen als auch auf Hochzeiten statt. Noch vor kurzem weilte Susanne Brinkmann mit einem Teil ihres Ensembles in Mechernich, um dort während eines groß angelegten Festaktes des Ordens "Communio in Christo" Power in das Feiergeschehen zu bringen. Den Reiz ihrer Arbeit sieht Susanne Brinkmann nicht zuletzt darin: "Mir und uns liegt es daran, dass die Hörenden und Guckenden Spaß daran haben, dass wir Spaß an der Sache haben!" Und tatsächlich: Welchen Sound diese Gemeinschaft über die Rampe bringt - immer reißt die eigene innere Begeisterung andere mit, etwas, das auch die Chorleiterin ständig ausstrahlt und was auf sie zurückfällt. Ihr Wunsch: "Wir brauchen noch mehr Tenöre und Bässe!" Der Beruf und das Tun mit und für den Chor lassen Susanne Brinkmann kaum Zeit für andere Aktivitäten. Die Leitung des Jazz-Clubs in der Katakombe gab sie auf. "Lieber ein Ding richtig als zwei Dinge halb machen!" argumentiert sie. Zum anderen gesteht sie: "Ich bin ganz glücklich mit mir." Aber sie verschweigt auch nicht, wie wichtig es ihr ist, mit Freunden unterwegs zu sein. Das Metier der Pädagogik fordert über Schulstunden hinaus z. B. die Kooperation mit dem Kinderschutzbund oder der Freiwilligen-Zentrale, wo ehrenamtliche Arbeit koordiniert wird.

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