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Montag, 12.03.2012Zurück zum Archiv

Gospelfestival in Wehringhausen

(von Stefan Faber)
Bereits zum achten Mal fand am Sonntag das 8. Hagener Gospel Festival in der Pauluskirche in Wehringhausen statt. Rund um den Jugendreferenten Markus Wessel und die Pfarrerin Elke Schwerdtfeger hat sich ein Team aus ehrenamtlichen Mitarbeitern gebildet, die zum Teil ihren Jahresurlaub für die Vorbereitung des Gospelfestivals nehmen.
Am vergangenen Wochenende trafen sich rund 220 Sänger und Musiker aus ganz Deutschland und der Schweiz um gemeinsam zu singen. Unter der Leitung der bekannten Jazz- und Gospelsängerin Nanni Byl aus Wiesbaden erlebten die Teilnehmer einen engagierten und intensiven Workshop dessen Ergebnisse am Sonntagabend im Festivalkonzert dargeboten wurde.
Das Fundament des Hagener Gospelfestivals sind die Chöre, die bereits seit vielen Jahren regelmäßig bei den Festivals mitwirken. Sie tragen zu der einmalig guten Stimmung beim Festivalkonzert bei. Erstmals gab es bei diesem Festival auch einen internationalen Beitrag: Das „Gospelprojekt Neckertal“ reiste zum Festival mit rund 30 Sängerinnen und Musikern aus dem 700 km entfernten Schweizer Kanton St. Gallen an.
Auch die eigens für das Festival gegründete Gruppe „GospelConnection“ besteht aus weitgereisten Gästen. Sie setzt sich aus Sängern aus Dessau, Hannover und Hagen zusammen.
In einer mit etwa 600 Besuchern voll besetzten Pauluskirche konnten die Zuhörer ein dreistündiges Live-Konzert der besonderen Art erleben: Sieben Gospelchöre belebten die Pauluskirche mit unterschiedlichsten Gospelsounds. „Paul’s Good News“, „ForEver Gospel“, „Gospelprojekt Neckertal“, „Kreuz&Quer“, GospelConnection“, „querbeet“ und „Heavens Gate“ nahmen die Besucher mit auf einen Streifzug durch die Gospel- und Spiritualmusik. Melodisch, rockig oder traditionell waren die Stilrichtungen, die an diesem Abend den Zuhörern geboten wurden. Mit „Come on into the house!“ lud der gastgebende Chor als erstes die Konzertbesucher in die Pauluskirche ein. Viele besinnliche Töne waren zu hören, aber auch Contemporary Gospel, wie „I’ve got a reason“ von Nico Schlenker.
Höhepunkt des Hagener Gospelfestivals war der Auftritt der Sänger des Festivalchors. Ihre mit viel Engagement vorgetragenen Workshopergebnisse machten deutlich, welche besondere Wirkung die Gospelmusik entfalten kann. „Gospel geht mir direkt ins Herz“, sagte eine Besucherin nach dem Konzert und „Ich singe seit vielen Jahren in einem Männerchor und hätte nie gedacht, dass Gospelmusik so schön sein kann“ ein anderer Besucher. Erfreulich auch, dass viele Jugendliche das Konzert besuchten und sich von dieser besonderen Kirchenmusik bewegen ließen.
„This is the Gospel of Jesus Christ“ war eine der Schlussbotschaften, die der Festivalchor in die Herzen der Konzertbesucher sang, bevor er sie mit „Total praise“ verabschiedete.

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